ECHO 2016
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Hintergrund

Der Deutsche Musikpreis ECHO gehört zu den wichtigsten und renommiertesten Musikawards der Welt. Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie, ehrt mit dem ECHO jährlich die erfolgreichsten und besten Leistungen nationaler und internationaler Musiker. Startschuss war die Verleihung des ECHO 1992, 1994 wurde der ECHO Klassik ins Leben gerufen und seit 2010 bildet der ECHO Jazz das dritte Standbein der Marke ECHO – Deutscher Musikpreis.

Die Verleihung des ECHO ist jedes Jahr das Gipfeltreffen der Musikbranche, zu dem zahlreiche nationale und internationale Künstler anreisen. Zu den ECHO-Preisträgern der vergangenen Jahre zählen Bono, Herbert Grönemeyer, Depeche Mode, Madonna, Take That, Linkin Park, Robbie Williams, Adele, Helene Fischer, Rammstein, Yello, Robin Schulz, Lady Gaga, Coldplay, Pink Floyd, Die Toten Hosen, Silbermond u.v.a.

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Radio-ECHO | Teilnahmebedingungen

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Über die Deutsche Phono-Akademie

Die Deutsche Phono-Akademie wurde am 27. September 1973 als Kulturinstitut der Musikindustrie gegründet. Die Aufgaben der Deutschen Phono-Akademie umfassten neben der Förderung musikalischer Talente auch die Auszeichnung herausragender Künstler sowie Bemühungen, die am Musikleben beteiligten Gruppen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft einander näher zu bringen.

Unter dem Namen ECHO gelang der Deutschen Phono-Akademie 1992 die Etablierung einer national und international anerkannten Auszeichnung für herausragende Künstler. Die Deutsche Phono-Akademie ist Ausrichter des ECHO, des ECHO Klassik und des ECHO Jazz.

Sie verschafft der Musikwirtschaft Gehör und den Nachwuchskünstlern Rampenlicht. Zwischen den ausübenden Künstlern, den Medien, der Politik, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit versteht sie sich als neutrale, verbindende und vermittelnde Instanz und zeigt neue Wege für Synergien auf.

Kontakt:

Bundesverband Musikindustrie e.V.
Reinhardtstraße 29
10117 Berlin

Tel.: +49 (30) 59 00 38-0
Fax: +49 (30) 59 00 38-38

E-Mail: info[at]musikindustrie.de

TICKET-AGB

Für die Verleihung des ECHO gelten die Ticket-AGB des BVMI.

Marteria beim ECHO 2014

Historie

2015

Die Geschichte des Deutschen Musikpreises ECHO lebt von zahllosen einmaligen Auftritten, hochemotionalen Momenten und nicht zuletzt von der Frage: Wer wird diesmal gewinnen? Beim ECHO 2015 in der Messe Berlin wurde am 26. März Helene Fischer gleich vier Mal geehrt. Deutschlands derzeit beliebteste Sängerin kann insofern insgesamt zwölf Auszeichnungen für sich verbuchen. Damit ist sie den Kastelruther Spatzen, die die Bestenliste mit 13 Trophäen bis dato anführen, dicht auf den Fersen. In der Gala mit Gastgeberin Barbara Schöneberger wurden überdies Herbert Grönemeyer, Pink Floyd, Revolverheld, Robin Schulz, Andrea Berg u.v.a. ausgezeichnet. Mit dem Preis für ihr Lebenswerk ehrte die Deutsche Phono-Akademie Nana Mouskouri. Die Laudatio auf den griechischen Weltstar hielt der deutsche Jazzmusiker Till Brönner. In die „ECHO Hall of Fame“ wurde Udo Jürgens aufgenommen.

2014

In diesem Jahr feierten Die Fantastischen Vier ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum mit einem Weltrekord: Live mit Band spielten sie 25 Titel aus ihrer Karriere in nur 250 Sekunden. Viele weitere Künstler gaben sich am 27. März in der Messe Berlin die Ehre, darunter Shakira, Kylie Minogue, James Blunt, Jan Delay und Max Herre gemeinsam mit US-Jazzstar Gregory Porter. Helene Fischer, die wie im Vorjahr durch die Verleihung führte, erhielt diesmal zwei ECHOs. Weitere Auszeichnungen gingen u.a. an Die Toten Hosen, Robbie Williams, Tim Bendzko, Ina Müller, Adel Tawil, Santiano und Lindsey Stirling. Zu den besonderen Höhepunkten der im Ersten live übertragenen Show zählte die Ehrung des Schweizer Duos Yello, das den ECHO für sein Lebenswerk erhielt.

2013

Mit einer beeindruckenden akrobatischen Performance eröffnete Gastgeberin Helene Fischer den Abend des 21. März in der Messe Berlin. Was bei dieser Live-Übertragung im Ersten folgte, war eine fantastische Show mit deutschen und internationalen Top-Künstlern, darunter Depeche Mode, Carla Bruni, Cro, Silly, Seeed u.v.a. Bei den Auszeichnungen dominierten Die Toten Hosen, die in vier Kategorien die Nase vorn hatten. Mehrfach ausgezeichnet wurden zudem Cro, Lana Del Rey, Unheilig und Helene Fischer selbst. An diesem Abend erwiesen auch zwei Rock-Legenden dem ECHO die Ehre: die Led Zeppelin-Musiker Jimmy Page und John Paul Jones, die einen „Lifetime-Achievement-Award International for Outstanding Contribution to Music“ entgegennahmen. Für sein Lebenswerk wurde der Liedermacher Hannes Wader geehrt, der anschließend mit den Toten Hosen seinen Klassiker „Heute hier, morgen dort“ spielte.

2012

Exklusive Premieren und spannende Kollaborationen machten auch die ECHO-Verleihung 2012 zu einem Höhepunkt des Musikjahres. So überraschten die Berliner Band Rammstein und der amerikanische Schockrocker Marilyn Manson mit einer spektakulären gemeinsamen Performance. Außerdem erklang an diesem 22. März im deutschen Fernsehen zum ersten Mal die Hymne, die im Laufe des Jahres nicht zuletzt die Atmosphäre in vielen Fußballstadien der Nation prägte: „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Mit dem Preis für sein Lebenswerk ehrte die Deutsche Phono-Akademie den Kölner Wolfgang Niedecken. Laudatio und Preisübergabe übernahmen zwei Düsseldorfer: Campino und Wim Wenders. Ina Müller, die den Abend mit Barbara Schöneberger moderierte, wurde als beste Künstlerin, und Udo Lindenberg als männliches Pendant ausgezeichnet.

Shakira beim ECHO 2014

2011

Auch der 20. ECHO sorgte für zahlreiche Überraschungen. So präsentierte Superstar Bruno Mars eine bewegende Akustikversion seines Welthits „Grenade“ und Joy Denalane trat gemeinsam mit Max Herre, Klaus Doldinger, Marteria und einer elfköpfigen Band auf. Aus London waren Take That zu einem spektakulären ECHO-Auftritt angereist. Ausgezeichnet wurden u.a. Unheilig, Lena, David Garrett und Silbermond. Zu den Höhepunkten der Gala gehörte die Verleihung des Lebenswerk-ECHOs an Annette Humpe. Die Preisträgerin bedankte sich mit einem großartigen Auftritt, bei dem sie von ihrem Bandkollegen Adel Tawil, Max Raabe und der Band Selig begleitet wurde.

2010

Pünktlich zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum wurde Peter Maffay am 4. März in der Messe Berlin mit einem ECHO für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Robbie Williams durfte sich über seinen siebten ECHO und eine Laudatio von Torwart-Idol Oliver Kahn freuen. Ihren ECHO nahmen Martin Gore und Andrew Fletcher von Depeche Mode entgegen, während die Kastelruther Spatzen ihre insgesamt 13. Trophäe feierten. Weitere Auszeichnungen gingen u.a. an Silbermond, Jan Delay, Andrea Berg, Peter Fox, Rammstein und Sido. Lady Gaga erhielt gleich drei Trophäen. Umrahmt von einer hochemotionalen Tanz-Performance wurde zudem des im Jahr zuvor verstorbenen Michael Jackson gedacht. Die Deutsche Phono-Akademie nahm ihn posthum in die „ECHO Hall of Fame“ auf. Für weitere Höhepunkte der im Ersten übertragenen Gala sorgten Show-Acts wie Rihanna, Sade und Xavier Naidoo.

2009

Der Seeed-Frontmann Peter Fox erhielt am 21. Februar drei Trophäen. Jeweils zwei ECHOs gingen an Rosenstolz, Helene Fischer und Amy Winehouse. Zum deutschen Rock/Pop-Künstler des Jahres wurde Udo Lindenberg gekürt. Zu den musikalischen Höhepunkten in der Berliner O2 World gehörte u.a. der gemeinsame Auftritt von Soul-Legende Lionel Richie und der Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann. Richie nahm zudem für das herausragende musikalische Gesamtwerk des Motown-Labels einen ECHO-Sonderpreis entgegen. Zu den weiteren Show-Acts der von U2 eröffneten Gala gehörten Depeche Mode, Die Toten Hosen und Katy Perry. Das Erste übertrug live, die Moderatoren waren Barbara Schöneberger und Oliver Pocher. Zum Finale glänzten die Scorpions mit einem exklusiven Medley, nachdem sie zuvor mit dem ECHO für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden waren. Zum ersten Mal wurde überdies der ECHO-Kritikerpreis verliehen.

2008

Herbert Grönemeyer, Bushido und DJ Ötzi waren an diesem 15. Februar die großen Sieger. Alle drei Künstler wurden im ICC in Berlin jeweils zweimal ausgezeichnet. Auch der Trompeter Till Brönner erhielt seinen zweiten ECHO und die Kastelruther Spatzen feierten den elften ECHO ihrer Karriere. Der Preis für das Lebenswerk ging an den Komponisten, Musiker und Produzenten Rolf Zuckowski, während Dieter Thomas Heck für seine herausragenden Verdienste um die deutschsprachige Musik mit einem Sonderpreis geehrt wurde. Zu den Show-Acts der bei RTL übertragenen Gala gehörten u. a. Kylie Minogue, Leona Lewis, Herbert Grönemeyer, Ich + Ich sowie Fettes Brot. Im Rahmen der Verleihung wurden 50.000 Euro an die Initiative Musik hilft by Nordoff Robbins gespendet, die sich für die Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie einsetzt.

2007

Im ausverkauften Palais am Funkturm auf dem Gelände der Messe Berlin verlieh die Deutsche Phono-Akademie der 16-jährigen Senkrechtstarterin LaFee zwei Preise. Doppelt war die Freude an diesem 25. März auch bei der Band Silbermond. Einen Rekord erzielten die Kastelruther Spatzen: Die Südtiroler Gruppe erhielt den zehnten ECHO ihrer Karriere. Zu den Show-Acts der von RTL übertragenen Gala gehörten Topstars wie Jennifer Lopez, Simply Red und Die Fantastischen Vier. Die Laudatio auf den mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichneten Produzenten und Komponisten Ralph Siegel hielt die Sängerin Nicole. Thomas Gottschalk würdigte in seiner Rede die britische Pop-Ikone Yusuf alias Cat Stevens als Musiker und Botschafter zwischen den Kulturen. Mit einem „ECHO-Sonderpreis für globales Engagement“ ehrte die Deutsche Phono-Akademie U2-Sänger Bono.

2006

Zum fünften Mal in Folge ging der ECHO in der Kategorie „Künstler international Rock/Pop“ an Robbie Williams. Über den bis dato größten Erfolg ihrer Karriere durfte sich die Band Tokio Hotel freuen, die an diesem 12. März im Berliner Estrel Convention Center einen ECHO als erfolgreichster nationaler Newcomer des Jahres entgegennahmen. Eine Auszeichnung für besondere musikalische Leistungen ging an Sir Bob Geldof und mit dem Preis für das Lebenswerk wurde Rock’n’Roll-Pionier Peter Kraus geehrt. Das musikalische Programm dieses bei RTL übertragenen Top-Events bestritten u. a. Shakira, Melanie C, Juanes und Sasha.

David Garrett beim ECHO 2013

2005

Bei der von RTL aus dem im Berliner Estrel Convention Center übertragenen Gala traten am 2. April nationale und internationale Topstars wie Mariah Carey, Anastacia, Peter Maffay, Marius Müller-Westernhagen und Silbermond als Show-Acts auf. Rammstein präsentierten ihre fulminante, pyrotechnisch ausgefeilte Performance zum ersten Mal in einer deutschen TV-Show. Und auch Wir sind Helden feierten eine Premiere: Die vierfachen ECHO-Gewinner des Vorjahres spielten gemeinsam mit dem Max Raabe Palastorchester ihren Single-Hit „Gekommen, um zu bleiben“. Für sein Lebenswerk wurde der Komponist, Texter und Produzent Michael Kunze geehrt. Udo Jürgens sang seine Laudatio auf das Multitalent, indem er ein Medley seiner erfolgreichsten Kunze-Titel präsentierte: „Griechischer Wein“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Ein ehrenwertes Haus“.

2004

Am 6. März 2004 erhielten Wir sind Helden im ICC Berlin vier Preise. Weitere Auszeichnungen gingen an Robbie Williams und Sasha alias Dick Brave. Als beste Künstlerinnen erhielten Shania Twain und Yvonne Catterfeld jeweils einen ECHO. Für sein Lebenswerk wurde Howard Carpendale geehrt. Er bedankte sich mit einer denkwürdigen Rede, in der er vier Jahrzehnte Entertainment Revue passieren ließ. Die dreistündige ECHO-Gala, bei der nationale und internationale Topstars wie Anastacia, P!nk, Shania Twain, The Darkness, Pur und Dick Brave & The Backbeats auftraten, wurde bei RTL am gleichen Abend übertragen. Mit dem Reinerlös der ECHO-Verleihung unterstützte die Deutsche Phono-Akademie auch in diesem Jahr wieder die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie, den Verein Dunkelziffer e.V. und die Tabaluga Kinderstiftung.

2003

Herbert Grönemeyer wurde am 15. Februar im ICC Berlin zweimal ausgezeichnet („Künstler national Rock/Pop“ und „Rock-Pop-Single national“). Als besten „Künstler international Rock/Pop“ ehrte die Deutsche Phono-Akademie wie bereits im Vorjahr Robbie Williams, der die Trophäe persönlich entgegennahm und das Publikum in der Halle und an den Bildschirmen mit einem fulminanten Auftritt begeisterte. Gefeiert wurden auch die Auftritte von Nena, der US-Band Red Hot Chili Peppers, den Toten Hosen, Shania Twain u.v.a. Die ECHO-Gala wurde von RTL am gleichen Abend übertragen. Als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Phono-Akademie überreichte Gerd Gebhardt gemeinsam mit Geschäftsführer Oliver Schulten jeweils einen Scheck über 51.130 Euro an die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie, den Verein Dunkelziffer e.V. und die Tabaluga Kinderstiftung.

2002

Die großen Gewinner der ECHO-Verleihung 2002 waren weiblich. 4.800 Gäste aus dem Showbusiness sowie Fans aus ganz Deutschland feierten im ICC Berlin US-Superstar Alicia Keys („Internationaler Newcomer“), die Britin Dido („Künstlerin international Rock/Pop“) und Sarah Connor, die als erfolgreichste „Künstlerin national“ ausgezeichnet wurde. Gleich zwei ECHOs sahnten die No Angels ab: „Nationale Pop-Single“ und „Gruppe Rock/Pop national“. Höhepunkte der dreistündigen Gala waren die Auftritte von Sting, Alanis Morissette und Alicia Keys. Die Laudatio auf Caterina Valente, die für ihr umfangreiches Lebenswerk geehrt wurde, hielt der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Lothar Späth. RTL übertrug die ECHO-Gala 2002 am gleichen Abend.

2001

Am 15. März 2001 fand die ECHO-Verleihung erstmals im Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin statt. International ging es auch auf der Bühne zu: In Gegenwart von Bundespräsident Johannes Rau traten Stars wie Janet Jackson, Lionel Richie, Ex-Spice Girl Melanie C und Ricky Martin auf. Zu den Preisträgern gehörten u.a. Anastacia („Nachwuchspreis international“), Santana („Künstler international“) und die Guano Apes („New Rock/Metal Künstler/Künstlerin/Gruppe des Jahres national“). Wie in den Vorjahren erhielten die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie, der Verein Dunkelziffer e.V. sowie die Tabaluga Kinderstiftung eine finanzielle Förderung in Höhe von je 100.000 Mark. Ausgestrahlt wurde der ECHO 2001 am gleichen Abend bei RTL.

2000

Topstars wie Tom Jones, Tina Turner, Herbert Grönemeyer, die Bloodhound Gang, Ricky Martin, Sasha, Sabrina Setlur und der mit stehendem Applaus bedachte Buena Vista Social Club machten die ECHO-Verleihung des Jahres 2000 zu einer Gala der Superlative. Zu den bewegendsten Augenblicken in der Geschichte des ECHO überhaupt gehört sicherlich der Auftritt von Hildegard Knef, die am 9. März 2000 im Hamburger CCH mit dem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Auch in diesem Jahr unterstützte die Deutsche Phono-Akademie die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie, den Verein Dunkelziffer e.V. und die Tabaluga Kinderstiftung mit einer großzügigen Spende.

1999

„Echo '99: Die rauschende Nacht der Superstars" titelte das „Hamburger Abendblatt" am Morgen nach der achten ECHO-Verleihung am 4. März 1999. In der Tat war das Hamburger CCH für einige Stunden der Nabel der internationalen Pop-Welt. Neben Deutschlands Rock-Titan Marius Müller-Westernhagen traten u. a. US-Megastar Cher, die Kultband R.E.M. und Lenny Kravitz auf. Die ARD übertrug die Verleihung am 5. März, um 20.15 Uhr. Erstmals erfolgte die Verteilung der eingenommenen Spenden an drei Institutionen: Je 100.000 Mark gingen an die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie, an den Verein Dunkelziffer e.V. und die Tabaluga Kinderstiftung.

1998

Hamburg, die Dritte. Mittlerweile war der ECHO zu dem gereift, was er heute darstellt: die adäquate Präsentation des drittgrößten Tonträgermarktes der Welt. Am 5. März 1998 wurden im CCH nationale und internationale Künstler in 23 Kategorien ausgezeichnet. 15 Live-Auftritte, darunter Jon Bon Jovi, die All Saints, Chris Rea und Wolfgang Petry wurden vom Publikum gefeiert. Die ARD strahlte die Verleihung des ECHO 1998 am 6. März direkt nach der „Tagesschau" aus.

1997

Auch die Verleihung des ECHO 1997 fand in Hamburg statt. 13 Topacts, darunter The Fugees, Eros Ramazzotti, Aerosmith, Sarah Brightman & Andrea Bocelli, Tic Tac Toe und Die Toten Hosen, 20 prominente Laudatoren und natürlich die Preisträger in 21 Kategorien machten die Gala zum Höhepunkt des Musikjahres. Doch auch der Benefizpart kam nicht zu kurz. 223.000 Mark aus dem Verkauf der 1.500 Eintrittskarten und Spenden der Musikwirtschaft gingen an diesem Abend an die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie. Der ECHO 1997 wurde am 8. März zur Primetime in der ARD ausgestrahlt.

1996

Der ECHO 1996 - ab diesem Jahr bezieht sich die im Titel genannte Jahreszahl auf das Datum der Verleihung - wurde am 22. Februar 1996 erstmals im Hamburger CCH verliehen. Und eine weitere Premiere stand an: Zusätzlich zu den 1.400 geladenen Gästen wurden Eintrittskarten im Vorverkauf angeboten. Die 1.500 Tickets waren nach acht Minuten ausverkauft. Auf der Bühne entfachten Tina Turner, Meat Loaf, die Kelly Family, Pur und die Fantastischen Vier ein wahres Hitfeuerwerk. Zu den Höhepunkten der Gala gehörte sicherlich der Auftritt von Alanis Morissette, die damals mit ihrem Album „Jagged Little Pill" weltweit Verkaufsrekorde aufstellte. „Das Echo auf den ECHO ist nicht mehr zu überhören", konstatierte damals Gerd Gebhardt. Das ZDF übertrug die Verleihung am 7. März im Abendprogramm.

After-Show-Party ECHO 2014

1995

Die Verleihung des ECHO 1994 fand am 14. Februar 1995 in den Bavaria Studios in München vor 800 geladenen Gästen statt. Ausgezeichnet wurden Künstler wie Marius Müller-Westernhagen, Bryan Adams, Mariah Carey, Pur oder Pink Floyd. Für zusätzliche Abwechslung sorgte auch der Einsatz der Münchner Feuerwehr, die eine vier Meter lange Python samt Besitzer aus der zweiten Reihe des Publikums entfernte. Die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins-Musiktherapie erhielt an diesem Abend eine Spende über 131.000 Mark.

1994

In der Alten Oper in Frankfurt am Main ging der ECHO am 8. März 1994 in die dritte Runde. In diesem Jahr feierte der Preis seine Fernsehpremiere: Das ZDF zeichnete die Verleihung auf und strahlte sie in Ausschnitten am 15. März aus. Beim ECHO 1993 wurde Udo Jürgens für sein Lebenswerk geehrt. Zum großen Finale spielte er ein Medley seiner größten Hits. Um den berühmten gläsernen Flügel versammelten sich die anwesenden Künstler und sangen mit. Erstmals wurde Dr. Konrad Schily, Präsident der Privaten Universität Witten/Herdecke und Schirmherr des ECHO 1993, die Spende des Abends in Höhe von 112.000 Mark für die Stiftung zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie (heute Stiftung Nordoff/ Robbins Musiktherapie) überreicht.

1993

Am 15. März fand im Varietétheater Wintergarten in Berlin ECHO-Verleihung Nummer 2 statt. Wie im Premierenjahr wurden 15 Trophäen vergeben, umrahmt von einem musikalischen Live-Programm der Extraklasse. Gerd Gebhardt und Prof. Werner Hay überreichten der ECHO-Schirmherrin Prof. Dr. Rita Süssmuth einen Scheck in Höhe von 70.000 Mark zugunsten der AIDS-Stiftung Deutschland. Dem folgte spontan eine zweite Spende: Der frischgebackene ECHO-Preisträger Phil Collins stellte einen Scheck von 100.000 Mark aus. Insgesamt wurden an diesem Abend 300.000 Mark zugunsten der AIDS-Stiftung gesammelt.

1992

Am 18. Mai 1992 feierte der ECHO Premiere. 450 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur waren zur Verleihung des „ECHO 1991“ in die Kölner Flora gekommen. Bis heute beziehen sich die Auszeichnungen auf die Leistungen im vorangegangenen Musikjahr. Auch 1991 war einiges geleistet worden: So gehörten u. a. Superstars wie Queen, Marius Müller-Westernhagen, Herbert Grönemeyer und die Scorpions zu den Preisträgern der ersten ECHO-Verleihung. Im Showteil sorgte Otto Waalkes für humorige Akzente und die Scorpions holten mit „Wind of Change“ alle 60 beteiligten Künstler auf die Bühne, darunter BAP, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Anne-Sophie Mutter und Marius Müller-Westernhagen. „Noch nie zuvor in der fast 20-jährigen Geschichte der Deutschen Phono-Akademie haben so viele Künstler aus der Musikszene an einer vergleichbaren Veranstaltung teilgenommen“, schwärmte Prof. Werner Hay, der damalige Geschäftsführer der Deutschen Phono-Akademie. In ihrer Eigenschaft als Präsidentin der AIDS-Stiftung Deutschland nahm ECHO-Schirmherrin Prof. Dr. Rita Süssmuth aus den Händen von Gerd Gebhardt, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Phono-Akademie, und Prof. Werner Hay eine Spende von 121.000 Mark entgegen.